Nach der Rallye (und ggf der Nutzung durch die Teilnehmer danach in Jordanien) müssen an einem Sammelplatz (voraussichtlich wieder in Amman) abgegeben werden. Fahrzeugpapiere und nummernschilder können zur Abmeldung in europa mitgenommen werden.
Zuerst der steuerliche Sachverhalt in Jordanien:
Fahrzeuge, die nach Jordanien zum dortigen Verbleib eingeführt werden, werden nach dem Gesetz dort von jordanischen Staat sehr hoch besteuert.
So beträgt die Einfuhrtax normalerweise für ein
- Modell 2010 100 % des Neuwertes
- Modell 2009 90 % des Neuwertes
- Modell 2008 80 % des Neuwertes
- Modell 2007 75 % des Neuwertes
- Modell 2006 70 % des Neuwertes
Bei allen älteren Baujahren bleibt die Besteuerung bei 70 Prozent, kann bei ganz alten Fahrzeugen sogar bis zu 120 Prozent erhöht werden.. Die Einfuhr von alten Fahrzeugen ist damit wirtschaftlich völlig uninteressant. So will es das Königshaus (nicht jeder soll ein Auto haben, und wenn, dann ein Neues!.
Die Wertermittlung erfolgt über die Fahrgestellnummer nach dem tatsächlichen einstigen Autowert.
Sondersituation für die alten Fahrzeuge, die bei der Allgäu-Orient-Rallye eingeführt werden
Wegen den besonderen Rallyespielregeln, vor allem aber den guten Beziehungen zum Königshaus konnte exklusiv für unsere Rallye eine Sonderegelung getroffen werden. Die lautet wie folgt:
Mit dem Grenzübertritt gehen die Fahrzeuge eigentumsmäßig an eine gemeinnützige königlich jordanische Organisation wie z.B. Mount Nebu, WFP über. Die sorgt dafür, dass die Fahrzeuge als Ersatzteile in Jordanien oder in ein anderes arabisches Land verkauft werden. Der Verkauf der Fahrzeuge erfolgt im Paket unter Aufsicht des zuständigen Ministeriums. Die Erlöse (2006 - 60 000,-, 2007 - 40 000,- , 2008 - 80000,- ) fließen auf ein Sperrkonto des WFP. Die Gelder werden zweckgebunden unter ministerieller Aufsicht für unsere Projekte nach Projektfortschritt ausbezahlt.
Probleme und Kosten wegen egoistischen Rallyeteilnehmern in der Vergangenheit
Nach der Rallye 2007, hat das OK den Rallyeteilnehmern die Benutzung der Fahrzeuge bis zur Abreise aus Jordanien überlassen und dafür sogar noch die Versicherung bezahlt. Bis auf zwei egoistische Teilnehmer haben die Rallyeteilnehmer dieses Entgegenkommen dankbar genutzt und so nach der Rallye noch viel Freude und Beweglichkeit im Land gehabt. Die beiden Egoisten haben - wohl angetrieben von den hohen Gebrauchtwagenpreisen für jordanische, also versteuerte Fahrzeuge,ihre Kisten an arglose Jordanier als versteuert verkauft und sind über Israel ausgereist. Die anfallenden Steuern in voller Höhe und eine Strafe, musste vom OK bezahlt werden. Weil bei den“ Kameraden“ in Deutschland nichts zu holen ist und die sich auch nicht kümmern.musste die volle Steuer vom OK getragen werden. Fast noch schlimmer ist aber die Tatsache, dass Saker und das OK gegenüber den jord. Behörden das Wort gegeben haben, dass alles sauber und absprachegemäß abläuft. Und Wortbruch ist in arabischen Ländern verachtet. Auch die Jordanischen Autokäufer erhielten sehr hohe Strafen.
2009 hat eine Teilnehmerin ein auto einfavh jemandem Verschenkt und damit noch im Internetblog angegeben. Weil das Fahrzeug nicht auffindbar ist, ist noch eine Steuerschuld von 16000 Euro noch offen.
Wegen diesen drei Spielverderbern namens Hammer und Wissing mussten 2010 alle Fahrzeugbesitzer an der Grenze zu Jordanien ihren Pass abgeben und haben ihn dann bei der Fahrzeugabgabe wieder bekommen. Dies war sehr arbeitsintensiv und umständlich, docjh wirkungsvoll.
2011 wird wohl wieder so verfahren werden müssen. Acu wenn es umständlich ist
