Charity

Die Allgäu-Orient-Rallye ist von Anfang an nicht nur eine Fun-Rallye!

In jedem Jahr werden aus den Erträgen der Fahrzeuge und anderen Quellen der Rallye soziale Projekte gefördert.

In den  neun Jahren ihres Bestehens hat die Allgäu-Orient-Rallye mehr Gutes getan als mancher Entwicklungshilfeminister wahrhaben möchte. Es ist außerordentlich beachtlich, was wir mit Hilfe der Teilnehmer der Rallye bereits bewirken konnten. Wir haben mal eine LISTE DER WICHTIGSTEN PROJEKTE ("Summary") zusammengestellt.

Auf dieser Seite findet Ihr aber auch eine Reihe von Beispielen näher beschrieben:

2013 unterstützen wir die Dream Foundation

Die Dream Foundation leistet Hilfe im Kampf gegen den Hunger und gewährt medizinische Versorgung von Armen. Sie wird repräsentiert durch die Basketball-Legende Hakeem Abdul Olajuwon. Das Credo der Organisation lautet:

"Our target is to help the local community in Jordan specially the youth to improve the standard of living of the citizens and to give an opportunity for all Jordanians to obtain assistance in order to live, work and educate"
(Unser Ziel ist es, der jordanischen Bevölkerung, besonders der Jugend, zu helfen, ihren Lebensstandard zu verbessern, und ihnen die Möglichkeit zu geben, Hilfe für alle Belange des Lebens, der Arbeit und der Bildung zu bekommen)

Schule in Anatolien aus Rallyegeldern mit Computern und Technik ausgestattet / Spontanspende: Winterschuhe für alle 130 Schulkinder

"Hier ist das Geld aus spenden der Allgäu-Orient-Rallye wirklich gut aufgehoben", freut sich Marlie Gehr vom Organisationskomitee. Alle fünf Klassenzimmer einer Schule in Ostanatolien konnten aus einer Großspende von "Autoscout24" und vielen Kleinbeträgen aus der Allgäu-Orient-Rallye 2012 mit Technik ausgestattet werden.

Internetanschluss, Computer, Beamer und einfache Dinge wie moderne Tafel und anderes Schulmaterial stehen nun den beiden Lehrerinnen zur Verfügung. Der Unterricht findet in Großklassen mit 96 Schülern aller Jahrgänge statt.

Das Projekt "Rallye macht Schule" war Teil einer Sonderprüfung der Allgäu-Orient-Rallye 2012. Dort, ganz nahe an der armenischen Grenze, sind die Menschen sehr arm aber besonders gastfreundlich. An der Schule fehlte es - außer an engagierten Lehrerinnen - wirklich an allem.

Richard Hawlitschek vom teilnehmenden Trabbi-Team (seit 2013 Mitglied im Organisationskomitee) hat bei der Übergabe der Technikgegenstände festgestellt, dass die Kinder keine vernünftige Schuhe haben. Dies trotz extremer Kälte.

Deshalb organisierte er noch schnell Spenden und Rallyegelder und schleppte alle Kinder in ein Schuhgeschäft. Jedes Kind bekam ein Paar gute Winterschuhe.

Nähmaschinen für Frauenarbeitsschulen

Als Rallyeaufgabe mussten die Teams 2011 Nähmaschinen mitnehmen. Damit konnten drei „Frauenarbeitsschulen“ in Anatolien ausgestattet werden. Fotos und weitere Informationen folgen.

Unterstützung des Türkischen Halbmond

Nachdem wegen der Syrien-Unruhen die WFP-Projekte in Jordanien nicht unterstützt werden konnten, weil die Rallyewagen 2011 in der Türkei bleiben mussten, hat der türkische Staat die Fahrzeuge für uns verwertet. Der Betrag wurde aus den Erlösen anderer Zollabwicklungen noch etwas aufgerundet, so dass 250.000 Euro an die Hilfsorganisation "Türkischer Halbmond" weitergegeben werden konnten. Der Türkische Halbmond hat die Gelder aus der Rallye für seine Hilfsprojekte im Erdbebengebiet im Osten der Türkei und für Flüchtlichsprojekte an der syrisch-türkischen Grenze eingesetzt. (Dankschreiben des Türkischen Halbmonds-Präsidenten

Der Muezzin ruft - und wird gehört

Dank der Spenden der Teilnehmer der Allgäu-Orient-Rallye 2011 kann der Muezzin die Dorfbewohner in Al Rabia zum Gebet rufen. Die Erbauer der Moschee hatten kein Geld mehr für die Lautsprecheranlage, die daraufhin spontan von Rallye-Geldern gekauft wurde. Für die Rallye war das ein eher kleiner Betrag, der aber viel positives Image im Dorf gebracht hat.

Mit zahlreichen namhaften Organisationen, unter anderem den Vereinten Nationen und der jordanischen "Allianz gegen Hunger", haben wir sehr viele Projekte im humanitären Bereich gemacht. Wegen übergroßer Bürokratie und Unbeweglichkeit des Deutschen WFP (World Food Programme) haben wir die Zusammenarbeit mit dieser Organisation gestoppt und machen nunmehr Projekte, zu denen wir direkt stehen.

So steht eine Käserei im Beduinendorf Al Rabia (Südlich von Amman), die voll aus unseren Mitteln finanziert wurde, vor der Vollendung. Sie wird zunächst mindestens fünf armen Beduinenfamilien Einkommen und Arbeit bringen. Leider funktioniert die Käserei aufgrund ländertypischer Probleme noch nicht so, wie wir uns das vorstellen.

Mit der Allgäu-Orient-Rallye 2010 hat sich eine Unterstützung und Zusammenarbeit mit der Jürgen Wahn Stiftung ergeben. Und zwar über interarabische Umwege. Dr. Daoud von der Stiftung mit Sitz in Soest (NRW) hat über Sakher el Fayez vom jordanischen Organisationskomitee Kontakt zum OK in Deutschland gefunden.

Große Augen machten die Buben und Mädchen während ihrer ersten Vorlesung über den Orient an der Kinderuni Friedrichshafen. Die Organisatoren der Allgäu-Orient-Rallye berichteten über das Leben von Kindern und Erwachsenen im Orient und in den fünfzehn Ländern des Balkans, durch die ihre Rallye führt.

Team AQUARABIA hat 2010 eine ausgemusterte Prozess-Automatisierungsanlage im Bereich Wasseraufbereitung an eine technische Universität in Jordanien gespendet.

Ein deutsch-jordanisches Jugendcamp fand im Sommer 2009 in Jordanien, finanziert aus Rallyemitteln, statt.

Seit dem Jahr 2009 haben (dank der Super-Augenärztin Dr. Anette und der Uni Aalen sowie dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm) schon mehr als 1.000 hörgeschädigte jordanische Kinder Hörgeräte aus dem Engagement der Rallye erhalten. Diese Hörgeräte wurden von "unseren" Rallyeärzten fachgerecht angepasst. Auch mehrere Hörimplantate konnten bereits eingesetzt werden. Das Hörprojekt läuft weiter.

Weiter wurden 2009 Tonnen an Spielzeug und Kleidung  in Deutschland und Österreich für Palästinensische Flüchtlingslager in Jordanien gesammelt und in den Rallyewagen sowie im Flugzeug unseres Partners "Royal Jordanian" nach Jordanien überführt und dann in Flüchtlichslagern im Norden des Landes übergeben.

Es geht schon was, wenn die richtigen Leute zusammenarbeiten.

Allgäu Orient Rallye

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