Hörgeräte

Eintausendstes Hörgerät eingesetzt

Allgäu-Orient-Rallye Hilfsprojekt läuft trotz Unruhen im arabischen Raum weiter

Oberstaufen/Amman (wige) - Das Hilfsprojekt der Allgäu-Orient-Rallye für hörgeschädigte Kinder in Jordanien läuft weiter! Dies, obwohl die Rallyewagen seit 2011 wegen den Unruhen in Syrien das Zielland Jordanien nicht mehr erreichen können. Die Allgäu-Orient-Rallye besorgt in Deutschland nicht mehr benötigte Hörgeräte. Diese werden gereinigt und überholt. Die Rallyeärztin Dr. Annette Limberger und ihre Studenten der Hochschule Aalen setzen die Hörgeräte dann in Jordanien den schwerhörigen Kindern ein und stellen die Geräte richtig ein. Die Nachbehandlung übernehmen danach von der Rallyeärztin geschulte Mediziner und Schwestern aus Jordanien. Die Betreuung von der Rallyeseite läuft über den jordanischen Rallyepräsidenten Sakher al Fayez.

Die Rallyemacher um Wilfried Gehr sind stolz, dass dieses Hilfsprojekt für die Beduinenkinder so reibungslos nun schon im fünften Jahr läuft. Beim letzten Besuch der deutschen Ärztin in Jordanien konnte das eintausendste Hörsystem angepasst werden. "Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man miterlebt, wie glücklich die Kinder sind, wenn sie zum ersten mal vernünftig hören," schwärmt der Oberstaufener. "Und das alles als Nebenprodukt der verrückten Rallye".

Bei fünfzehn Kindern ist das Hörsystem so geschädigt, dass ein normales Hörgerät nicht mehr ausreicht. Dank sehr großzügigen Spenden konnte den Kleinen bei nicht einfachen Operation sündhaft teure Cochlear-Implantate für jeweils mehr als 20000 Euro eingesetzt werden. Für diese Operationen wurde Professor Dr. Matthias Tisch vom Bundeswehrkrankenhaus Ulm gewonnen werden. Die beiden Ärzte sind natürlich auch schon selbst die Allgäu-Orient-Rallye als Teilnehmer mitgefahren.

Allgäu Orient Rallye

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